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Security-Hub

Bevor du hingehst. Und während du da bist.

Zwei Fragen stehen vor jedem ersten Treffen: Wem stehe ich eigentlich gegenüber – und was, wenn es nicht so läuft wie gedacht? Die App beantwortet beide an einer Stelle, und die heißt im Profil genau so: Security-Hub.

Echtheitsstatus

Wem du gegenüberstehst.

Ein Foto beweist nichts. Menschen, die für ein Profil einstehen, schon – und zwar Menschen, die selbst mit der Person verbunden sind.

Was ist der Echtheitsstatus?

Ein Prozentwert im Profil, den nicht du setzt, sondern deine Verbindungen: jede Bestätigung zählt 10 Prozent, ab zehn sind es 100. Bestätigen kann nur, wer mit der Person verbunden ist, und jede Bestätigung lässt sich jederzeit zurücknehmen – der Wert kann also auch fallen. Wer bestätigt hat, steht mit Namen dabei. Den eigenen Status heben kann niemand. Prozentwert und Liste sind antippbar – nichts ist eine Zahl ohne Herkunft.

Der Status: Prozentwert, Balken – und die Menschen, die bestätigt haben.

Im Profil sieht man es als Abzeichen, noch bevor man schreibt.

Warum es diese Funktionen gibt

„Für queere, schwule und bisexuelle Männer und Paare findet das erste Treffen oft nicht im Café statt, sondern an einer Privatadresse, bei jemandem, den sonst niemand kennt. Deshalb bekommt das bei uns eigene Funktionen.

Manchmal ist es eine Stadt, in der man nicht geoutet ist. Wer da hingeht, geht meistens allein und sagt niemandem, wohin. Genau dafür ist beides gebaut – der Echtheitsstatus für die Frage davor, Safe-Meet für die Zeit, in der du da bist.“

– Die Macher von lingr

Safe-Meet

Was dich hingehen lässt.

Kein Profil sagt dir, wie ein Abend ausgeht. Safe-Meet greift genau dafür – und du musst niemandem etwas über dein Privatleben erzählen.

Was ist ein Safe-Meet?

Ein Eintrag, den du vor einem Treffen anlegst: wo du bist, mit wem, eine Notiz – und bis wann du dich zurückmeldest. Dafür wählst du eine Vertrauensperson aus deinen Verbindungen, die diese Rolle vorher angenommen hat. Bis zur Frist sieht sie nur, dass ein Safe-Meet läuft. Meldest du dich zurück, wird der Eintrag gelöscht. Meldest du dich nicht, bekommt sie die Angaben automatisch.

Deine Sicht: die Restzeit, „Alles gut“, verlängern – und der Notfall-Knopf.

Die Freigabe aus ihrer Sicht: Karte, Adresse, Notiz – und der Hinweis, dass alles nach 48 Stunden verfällt.

Was deine Vertrauensperson vorher sieht

  • Dass ein Safe-Meet läuft
  • Wann du dich melden willst
  • Dass du sie dafür gewählt hast

Und was erst, wenn du dich nicht meldest

  • Den Ort und die Karte dazu
  • Mit wem du dich getroffen hast
  • Deine Notiz, wenn du eine hinterlassen hast
01

Anlegen

Die Frist liegt zwischen 15 Minuten und 12 Stunden. Höchstens drei Vertrauenspersonen – die Rolle soll etwas bedeuten.

02

Verschlossen

Das ist keine Einstellung, die man vergessen kann – es ist die Bauweise. Solange du dich melden kannst, liegen die Angaben so auf dem Server, dass niemand sie abfragen kann.

03

Zurückmelden

Die Entwarnung bekommt sie immer, die Angaben nie. Bleibt die Rückmeldung aus, gibt der Server sie frei – mit einer Benachrichtigung, die sich nicht stummschalten lässt.

Regeln und Moderation

Und wenn sich jemand nicht daran hält.

Echtheitsstatus und Safe-Meet helfen vor und während eines Treffens. Die dritte Frage ist, was passiert, wenn jemand die Grenze überschreitet – im Chat, auf einem Profil, bei einem Event. Darauf gibt es eine Antwort, und sie steht auch in der App: unter Einstellungen → Regeln & Sicherheit.

Wo die Grenze liegt

  • Ab 18. Kein Profil, kein Foto, kein Chat mit Minderjährigen
  • Keine Belästigung, kein Hass – auch nicht innerhalb der Community
  • Niemanden outen: keine Screenshots, keine Weitergabe von Profilen oder Nachrichten
  • Keine fremden Gesichter, keine Fake-Profile
  • Explizite Fotos nur in privaten Alben, nie unaufgefordert im Chat
  • Kein Handel: keine Werbung, keine bezahlten Treffen, keine Drogen

Was daraus folgt

  • Jedes Foto für eine öffentliche Galerie wird auf dem Gerät auf explizite Inhalte geprüft – das Bild verlässt dafür das Telefon nicht
  • Melden geht im Profil und im Chat oben rechts: sechs Gründe, Freitext dazu, auf Wunsch mit Blockieren in derselben Aktion
  • Blockieren wirkt sofort und in beide Richtungen – Verbindungen weg, Freigaben entzogen, kein Schreiben mehr, auch nicht bei Events
  • Jede Meldung sieht ein Mensch an. Danach: Inhalt entfernen, verwarnen oder Profil sperren
  • Wer meldet, bleibt der gemeldeten Person gegenüber anonym
  • Profile ohne abgeschlossenes Onboarding erscheinen nirgends – kein leeres Profil in der Entdeckung
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